ModuS-KI – KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie
Kurzbeschreibung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung“ Verbundprojekte zur Entwicklung flexibler KI-Module für Handwerk, Handel und Industrie.
Gesucht werden KMU (idealerweise mit Forschungserfahrung), die als Ausrüster-Unternehmen und Koordinator eines Verbundprojekts auftreten möchten. Als Ausrüster gilt ein Unternehmen, das als Lösungsanbieter (z. B. IT-Dienstleister, Systemintegrator, Fabrikausrüster) für andere Unternehmen fungiert und die Absicht hat, das entwickelte KI-Modul perspektivisch am Markt zu verwerten.
Das Projekt ist zweiphasig aufgebaut:
Phase 1 – Explorationsphase (9 Monate): Ideenbildung, Machbarkeitsprüfung, Partnergewinnung und Konzeptentwicklung. Kleiner Verbund aus einem Ausrüster-Unternehmen + 2–3 Forschungseinrichtungen/Hochschulen.
Phase 2 – FuE-Phase (optional, nach positiver Bewertung): Eigentliche Entwicklung und Erprobung des KI-Moduls im Unternehmen.
Wir unterstützen Sie bei der Identifikation passender Forschungspartner und bei der Skizzenerstellung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch!
Ihr Mehrwert
- Geförderte Zusammenarbeit mit renommierten Forschungseinrichtungen und Hochschulen
- Niedrigschwelliger Einstieg über 9-monatige Explorationsphase – ideal für KMU ohne eigene Forschungsabteilung
- Koordinatorenrolle: Sie steuern Thema und Richtung des Projekts
- Marktpotenzial und wirtschaftliche Verwertung von Anfang an im Fokus
- Unterstützung bei Partnersuche und Skizzenerstellung durch unsere Ansprechperson
- Option auf anschließende FuE-Phase zur vollständigen Produktentwicklung
Zeitplan
- 22.5.2026Stichtag: Einreichung der Projektskizze (Explorationsphase) über easy-Online
- 1.7.2026Beginn Explorationsphase (9 Monate ab Q3/Q4)
- 1.4.2027Optional: Start FuE-Phase (nach positiver Bewertung der Explorationsphase in Q2/Q3 2027)
Details
Hintergrund
Die Förderrichtlinie „ModuS-KI“ wurde am 17. März 2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist Teil des Fachprogramms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“. Ziel ist die Stärkung der Innovationskraft mittelständischer Unternehmen durch die Erforschung und Entwicklung flexibler KI-Lösungen für typische und wirtschaftlich relevante Anwendungsfälle in Industrie, Handwerk und Handel.
Was wird gefördert?
Gefördert werden vorwettbewerbliche Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft. Diese dienen der Identifikation, Bewertung, Erforschung, Entwicklung und prototypischen Implementierung von bislang nicht erreichten Fähigkeiten von KI-Anwendungen für und in Unternehmen.
Verbundstruktur (Explorationsphase)
Der Verbund besteht aus einem Ausrüster-Unternehmen (als Koordinator) sowie zwei bis drei Forschungseinrichtungen oder Hochschulen. Ein Ausrüster-Unternehmen ist ein Lösungsanbieter für andere Unternehmen, z. B. ein IT-Dienstleister, Systemintegrator oder Fabrikausrüster. Es sollte fundierte Kenntnisse im adressierten Anwendungsbereich besitzen.
Typische Aktivitäten in der Explorationsphase
Konzeptentwicklung für ein KI-Modul inkl. übertragbarer Anwendungsfälle; Diskussion von Lösungsoptionen und Machbarkeitsanalyse; Erhebung des FuE-Bedarfs und der Schutzrechtssituation; Netzwerkbildung; Entwicklung eines Umsetzungskonzepts; Abschätzung des Marktpotenzials.
Antragsverfahren
Das Verfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe ist bis zum 22. Mai 2026 eine abgestimmte Projektskizze über das Portal easy-Online beim Projektträger Karlsruhe (PTKA) einzureichen. Es wird empfohlen, vorab Kontakt mit dem PTKA aufzunehmen (modus-ki@ptka.kit.edu). In der zweiten Stufe werden bei positiver Bewertung förmliche Förderanträge angefordert.
Links
Bekanntmachung BMFTR: https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Bekanntmachungen/DE/2026/03/2026-03-17-bekanntmachung-modus-ki.html
Fachseite: https://www.zukunft-der-wertschoepfung.de/modus-ki/
Ansprechperson
Dr. Andrea Wirmer
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